AIV vor Ort: Baustellenbesuch – Wohnquartier am Schramperweg

Am 04.09.2025 wurde die o. g. Baustelle von über 25 Mitgliedern des AIV begangen.
Die verantwortliche Projektentwicklerin des Unternehmens Aschenbeck & Aschenbeck, Insa Thiedigk sowie der für die Maßnahme verantwortliche Architekt, Dr. Malte Selugga erläuterten anhand der entsprechenden planerischen Unterlagen die Entwicklung des Projektes von der Idee bis zur jetzigen Umsetzungsphase.

Insbesondere wurde deutlich, mit welchen baurechtlichen, oft aber auch sehr formalen Schwierigkeiten gerungen werden musste bevor endlich Genehmigungen erteilt wurden.
Insgesamt ergab sich aus diesen Schilderungen ein sehr interessanter Vortrag. Beide Akteure steckten voll in der Thematik und zeigten eine sehr hohe Kompetenz, alle Fragen aus dem Teilnehmerkreis konnten umfassend beantwortet werden.
Am Schramperweg wird mit dem Quartier FITZ67 ein zukunftsweisendes Wohnprojekt für alle Generationen realisiert. Auf einer Fläche von 4 Hektar entstehen rund 190 moderne Wohneinheiten, die unterschiedlichste Bedürfnisse erfüllen – von Mikroapartments über Reihenhäuser bis hin zu einer Immobilie für Menschen mit Einschränkungen.
Das Quartier setzt auf nachhaltige Bauweisen, erfüllt den KfW-40 Standard und integriert innovative Konzepte wie Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und grüne Architektur. Ein zentraler begrünter Platz und ein großzügiger Spielbereich fördern Gemeinschaft und generationsübergreifendes Zusammenleben.
Im Jahr 2020 erwarb eine Tochtergesellschaft der Aschenbeck & Aschenbeck Projektentwicklung GmbH aus Oldenburg das Grundstück. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen Krieg in der Ukraine, die Zinsen waren niedrig und auch die Anforderungen von Banken und Kommunen waren andere. In der heutigen Zeit sind Begrünungskonzepte, Regenwasserrückhaltung, Zisternen, nachhaltige Bauzertifikate wie das QNG-Siegel und Photovoltaikanlagen unverzichtbar. Auch wenn die KfW-Förderungen wegfallen, müssen Projekte wie diese bezahlbar bleiben und eine Sozialquote erfüllen. 
Für das Quartier „FITZ67“ haben die Projektentwickler das bestehende Baurecht überarbeitet und den Bebauungsplan an die aktuellen Bedürfnisse modernen Wohnens sowie energieeffizienter Bauweisen angepasst. Dieser Anpassungsprozess war aufwendig, doch ohne diese Änderungen wäre das Projekt in Anbetracht der zukünftigen Anforderungen nicht nachhaltig realisierbar gewesen. Trotz aller Herausforderungen entsteht nun am Schramperweg ein großartiges Projekt in Oldenburg. 
 

Fotos und Text: Manfred Jelken

Kontakt

OLDENBURGISCHER Architekten- und Ingenieurverein e.V.                                                        
Industriestraße 1g, 26121 Oldenburg  
Telefon: 0151-61592813
E-Mail: aiv@aiv-oldenburg.de 
 

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