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AIV on TOUR


Studienreise Andalusien


13. bis 20. Oktober 2014

Pünktlch um 14.45 Uhr hob der Flieger am Flughafen Hamburg ab, um unsere Reisegruppe mit 24 Personen in rund 3 Stunden nach Malaga zu bringen. Unsere Reiseführerin Carmen Segovia bereitete bereitete uns am Flughafen einen überaus freundlichen Empfang und gab uns bei einem gemeinsamen Abendessen einen ersten Überblick über Land und Leute und natürlich über die historischen und kulturellen Stätten Andalusiens, die wir in den kommenden Tagen besuchen wollten. Noch am Abend konnten wir bei einem Rundgang durch die Altstadt erste Eindrücke der Kathedrale und natürlich Eindrücke spanischer Lebensart mit Tapas und Rotwein genießen.

 

Die Busfahrt am nächsten Morgen nach Granada über die Autobahn verging wie im Fluge, weil Carmen es verstand, mit interessanten Infos über ihre Heimat, die EU im Allgemeinen und die zahllosen Olivenplantagen im Besonderen, uns kurzweilig zu unterhalten.

 

2 Tage in Granada waren angefüllt mit einer Führung durch das alte maurische Viertel des Albaicin, ein Labyrinth mit engen Gassen und zahllosen Staßencafes und immer wieder überraschenden Einblicken in die Gestaltung von Innenhöfen der unterschiedlichsten Gebäude. Am nächsten Tag erwartete uns dann eines der großen Beispiele maurischer Architektur: die Alhambra. Die Festungs- und Palastanlagen mit ihrem Herzstück, den Nasridenpalästen, geben einen grandiosen Einblick in die filigranen, dekorativen Elemente maurischer Architektur mit Myrtenhof sowie dem Löwenhof mit seinem zwölfeckigen Brunnen. Der nasridische  Zauber hat ein Ende, wenn man den relativ kühlen Renaissancebau Karls V betritt, den dieser ab 1526 in die Alhambra hineinbauen ließ.

 

Der folgende Tag in Cordoba brachte uns nach einem Rundgang durch die Juderia, das ehemalige Judenvietel, in die besonders beeindruckende, in mehreren Abschnitten erbaute Säulenhalle der Mezquita. Der annährend 24ooo qm große quadratische Grundriss dieser als Moschee im Jahr 785 begonnene Bau, mit vielen Elementen römischer und westgotischer Bauten, erfuhr im 16 Jh. eine einschneidende Veränderung. Der Mezquita wurde etwa mittig eine Renaissancekirche eingepflanzt, um den christlichen Anspruch auf das Bauwerk in der damaligen Zeit zu festigen.

 

Bei der Weiterfahrt nach Sevilla änderte sich das Landschaftsbild deutlich. Die bergige Umgebung Cordobas wurde von der flachen Ebene um Sevilla mit Wein- und Baumwollfeldern abgelöst.

 

In Sevilla, der Stadt der Expo 1992, folge eine Besichtigung der Kathedrale als größtem gotischen Kirchenbau der Welt sowie des Alcazar, die Burg der Maurenherrscher mit ihren märchtenhaften Gärten. Als Kontrast stand am nächsten Tag eine der größten Ingenieurholzbau-Konstruktionen der Welt, der Metropol Parasol, auf dem Programm. Bei den zu diesem Zeitpunkt in Sevbilla vorherrschenden Temperaturen von 30-32 Grad war eine Bootstour auf dem Rio Guadalquivir mit der Besichtigung der harfenähnlichen Schrägseilbrücke von Calatrava eine willkommene Abwechslung.

 

Die weitere Reise führte uns  über die Sherry-Stadt Jerez de la Frontera mit Zwischenstopp in einer berühmten Bodega, weiter in das romantische Ronda, das auf einem Felsplateau mit steil abfallenden Wänden über der Tajo-Schlucht liegt. Unser örtlicher Reiseführer hat uns mit großer Ausdruckskraft u.a. die älteste Stierkampfarena Spaniens näher gebracht, bevor wir am Abend bei einem abschließenden, gemeinsamen Tapas-Menu in geselliger Runde die Erlebnisse und Höhepunkte dieser eindrucksvollen Studienreise austauschen konnten.

 

Am folgenden Vormittag haben wir das schöne Wetter auf der Terrasse des Hotels mit tollem Blick über die Berge genossen, bevor wir anschließend via Malaga und Hamburg wieder in Oldenburg angekommen sind.

 

H.G. Bröggelhoff

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